Was wird mich da erwarten? Wie werden die Kollegen sein? Wird es mir gefallen? Und vor allem: Was zieh ich an? Der erste Arbeitstag ist immer ein Sprung ins kalte Wasser, weil keiner so genau weiß, wie es denn wird – weder deine neuen Kollegen und schon gar nicht du selbst.
Was die Kleidung betrifft: Falls es keine Kleiderordnung gibt, dann sei ruhig lieber etwas zu schick als zu legere. Du musst keine Angst haben, unangenehm aufzufallen, weil du eleganter gekleidet bist als dein Chef/deine Chefin. Am ersten Arbeitstag geht es jedem so. Als Orientierungspunkt kann die Kleidung dienen, die deine Gesprächspartner beim Vorstellungsgespräch trugen. Am besten lässt du alles im Schrank, an dem sich die Meinungen teilen können: also keine zu knalligen Farben, keine zu tiefen Ausschnitte oder
Ähnliches.
Wie auch beim Vorstellungsgespräch ist Pünktlichkeit am ersten Arbeitstag ein Muss. Plane Verspätungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln oder durch Staus ein, damit du auf jeden Fall nicht zu spät kommst. Solltest du es dann wider Erwarten doch nicht pünktlich schaffen, rufe unbedingt an und gib Bescheid. Das Einzige, was schlimmer ist als zu spät kommen, ist zu spät zu kommen ohne Bescheid zu sagen.
Wenn es dann soweit ist, melde dich am Empfang, stell dich kurz vor und warte bis du abgeholt wirst. Stell dich auch immer deinen neuen Kollegen vor, auch wenn du davon ausgehen kannst, dass sie wissen, wer du bist. Von diesem Zeitpunkt an beginnt für dich das lustige Namens-Rätsel-Raten. Versuche dir die Namen deiner direkten Vorgesetzten und Kollegen, mit denen du am meisten zu tun hast, so schnell wie möglich zu merken. Sage sie dir einfach öfters leise vor, damit du auch ja keinen vergisst. Der Rest folgt nach und nach.
Sofern es dir nicht anders angeboten wurde, sieze deine Kollegen. Da du der/die Neue bist, muss das Angebot zum Du von den anderen ausgehen.
Wenn du das Namens-Problem erfolgreich gemeistert hast, geht es ans Einarbeiten. Keiner erwartet von einem neuen Werkstudenten oder einem Berufsanfänger, dass er gleich am ersten Tag voll in das Geschehen eingreift. Der erste Tag bzw. die ersten Tage sind dazu da, dass du dich einlebst und orientierst. Beobachten, nachfragen und sich in das soziale Geflecht einbringen, heißt die Devise“, empfiehlt Stern Online in den ersten Tagen.

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