Wednesday, December 26, 2012
Was muss in den Lebenslauf (auch Curriculum Vitae, CV)?
Der Lebenslauf und das Bewerbungsschreiben sind die wichtigsten Unterlagen einer
Bewerbung. Nimm dir also auch für den Lebenslauf ausreichend Zeit. Worauf es bei einem
guten CV ankommt, erfährst Du in dem Post: Der Lebenslauf - mein Leben auf zwei Seiten.
Monday, December 17, 2012
Was muss ich bei einem telefonischen Bewerbungsgespräch beachten?
Telefonische Vorstellungsgespräche erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Immer öfter werden sie den eigentliche Gesprächen vorgeschoben, um schon mal zu prüfen, ob der Bewerber denn überhaupt in Frage kommt, und ob das, was der Bewerber im Lebenslauf / Anschreiben geschrieben hat auch mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Telefongespräche sind für beide Seiten mit weniger Aufwand verbunden. Beide können sich Notizen machen bzw. Unterlagen bereit halten, von denen sie jederzeit Gebrauch machen können, ohne dass dies unvorbereitet oder unhöflich wirkt. Der Bewerber spart sich die Anreise, der Arbeitgeber/Personaler muss zwar etwa 30 Minuten Zeit einplanen, kann aber nach den Telefongesprächen schon einmal die Spreu vom Weizen trennen.
Der Nachteil an Telefonaten ist natürlich die Gesprächssituation. Wie sehr Gestik und Mimik helfen, den Gesprächspartner einzuschätzen und so ein erfolgreiches Gespräch zu führen, merkt man in der Regel erst, wenn man nicht auf sie bauen kann. Nonverbale Kommunikation hilft uns, das Gesagt noch einmal zu verstärken. Auch etwa aufmunterndes Nicken und Lächeln des Gegenübers können wir am Telefon nicht sehen. Von dieser dadurch etwas sterilen Gesprächssituation darfst du dich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Hier noch einige Tipps für telefonische Vorstellungsgespräche:
- Sei gut vorbereitet. Nutze die Chance, von deinem Lebenslauf oder deinem Anschreiben spicken zu können. Halte auch alle anderen Unterlagen – auch relevante Infos zum Unternehmen – griffbereit. Alles, was du ablesen kannst, musst du nicht auswendig lernen und kannst du nicht durcheinander bringen.
- Checkliste bereitlegen: Fertige vor dem Telefonat eine Liste an, mit Fragen, die du klären willst, und Informationen von dir selbst, die du unbedingt erwähnen willst. So kannst du vermeiden, dass du den Hörer auflegst und erst dann bemerkst, dass du dein „Ass im Ärmel“ völlig vergessen hast.
- Der geeignete Ort: Führe das Gespräch an einem ruhigen Ort, an dem du weder von Lärm gestört noch von anderen Dingen abgelenkt werden kannst. Schalte deinen PC aus und dein Handy lautlos, beides lenkt nur unnötig ab. Führe das Gespräch, wenn möglich, mit einem Festnetztelefon, da so ein guter Empfang garantiert ist.
- Nicht im Pyjama: Auch wenn dich dein Gesprächspartner nicht durch das Telefon sehen kann, führe das Gespräch nicht im Jogginganzug und vom Sofa aus. In diesem Freizeit-Umfeld kannst du das Gespräch leicht unterschätzen und bist nicht ausreichend konzentriert. Führe es am besten vom Schreibtisch aus, in aufrechter Körperhaltung und lächelnd. Solche Kleinigkeiten sind auch durch das Telefon hörbar. Bleibe ruhig sitzen und laufe nicht im Zimmer auf und ab – auch dies wird der Personaler am anderen Ende der Leitung bemerken und möglicherweise als störend empfinden.
Welche Fragen dir gestellt werden, hängt von der Stelle ab, auf die du dich bewirbst. Ist es ein einfacher Aushilfsjob dient das Gespräch vermutlich nur zum Faktencheck. Bewirbst du dich auf deinen ersten Job nach dem Studium werden die Fragen etwas individueller sein und mehr in die Tiefe gehen.
Beispielfragen:
- Warum haben Sie sich für die Stelle beworben?
- Beschreiben Sie mir doch mal kurz Ihren bisherigen Lebenslauf. (wichtig: immer in Bezug auf die ausgeschrieben Stelle beschreiben!)
- Fragen nach Lücken/Auffälligkeiten im Lebenslauf
- Fragen zu Sprachkenntnissen (eventuell Aufforderung in Englisch zu sprechen)
- Sie haben im Anschreiben geschrieben, dass Sie gut mit Stress umgehen können. Warum?
- Welche Erfahrungen haben Sie schon im Bereich XY gesammelt?
- Welche Fragen haben Sie an uns?
Die letzte Frage keinesfalls mit „Keine.“ beantworten. Wenn Bewerber keine Fragen an das Unternehmen haben, vermittelt dies leicht den Eindruck, dass sie sich mit der angebotenen Stelle im Vorfeld nicht ernsthaft beschäftigt haben. Mögliche Fragen findest du in unserem Beitrag: Bewerbungsgespräch - lass uns reden.
Was muss ich beim Bewerbungsgespräch beachten?
Du wurdest zum Vorstellungsgespräch eingeladen? Herzlichen Glückwunsch! Dann hast du schon mal eine große Hürde erfolgreich gemeistert. In unserem Beitrag Das Bewerbungsgespräch - Lass uns reden zum Thema findest du
nützliche Tipps sowie Links auf interessante Artikel.
nützliche Tipps sowie Links auf interessante Artikel.
Wie sieht ein gutes Anschreiben aus?
Das Anschreiben ist zusammen mit dem Lebenslauf das Herzstück einer jeden Bewerbung. Nur anhand dieser Unterlagen wird sich ein Arbeitgeber entscheiden, ob er dich zum Vorstellungs- gespräch einlädt oder nicht. Du solltest dir also Zeit nehmen, um überzeugend darzulegen, warum genau du – und nicht all die anderen, die sich ebenfalls bewerben – für diesen Job qualifiziert bist. Was du dabei alles beachten musst, findest du in dem Post Das Anschreiben - Hiermit bewerbe ich mich um...
Tuesday, December 4, 2012
Digital oder Papier – welche Bewerbung ist besser?
Es gibt hier kein besser oder schlechter, sondern lediglich Vorlieben des Arbeitgebers. Mach es so, wie dieser es wünscht. Geht das nicht aus der Stellenaus-schreibung hervor, ruf an und frag nach. Wenn du es per Post schickst, achte jedoch darauf, dass der Umschlag (Din A4!) stabil und ausreichend frankiert ist und dass Name und Adresse des Empfängers richtig geschrieben sind.
Wenn du es per Email schickst, achte darauf, dass das Dokument nicht zu groß ist und deswegen nicht versandt werden kann. Ganz wichtig: Verwende eine seriöse Email-Adresse mit deinem Klarnamen. Bewerbungen von suesse.biene33 oder alter.rambo66 wirken wenig überzeugend! Auch die Email-Adresse von deinem aktuellen Arbeitgeber hat dort nichts verloren.
Und was sind Deine Erfahrungen zu diesem Thema?
Tuesday, November 27, 2012
Wie sieht eine vollständige und gute Bewerbung aus?
Pauschal gibt es hierauf keine Antwort. In der Regel geht aus dem Stellenangebot hervor, welche Unterlagen gewünscht sind. Zudem empfiehlt sich ein Telefonat mit dem Ansprechpartner im Vorfeld, um solche Dinge abzuklären. Was keinesfalls fehlen darf, sind Anschreiben (Link) und Lebenslauf (Link). Weiterhin sind in den meisten Fällen Zeugniskopien und Bescheinigungen über die bisherige Berufserfahrung (Praktikum etc.) als Kopie gewünscht.
Hier einige Tipps für eine gelungene Bewerbung:
Hier einige Tipps für eine gelungene Bewerbung:
- Die Bewerbung ist so etwas wie die Visitenkarte eines Bewerbers. Es ist der erste Eindruck, den der Personaler von einem möglichen neuen Mitarbeiter bekommt. Der Einfluss einer gelungen Bewerbung ist also kaum hoch genug einzuschätzen
- Auch wenn es banal klingt, aber eine fehlerhafte oder schlampige Bewerbung hat schon verloren. Auf eine Stelle bewirbt sich in der Regel eine Vielzahl von Menschen, das Aussortieren fällt oft schwer. Deswegen ist das K.O.-Kriterium der ersten Runde die äußere Form. Ist diese mangelhaft, ist ein Bewerber ausgeschieden. (Unser Tipp: Bewerbungen immer von einer anderen Person auf Fehler gegenlesen lassen!)
- Eine Bewerbungsmappe sollte eine Einheit sein, also nicht auf jeder Seite Schriftart und Layout ändern.
- Weniger ist mehr: Gerade bei kreativen Berufen sind zwar durchaus auch kreative Bewerbungen gewünscht, aber übertreibe es besser nicht. Farben sind Geschmackssache und in konservativen Berufen ein No-Go, also lieber einen Gang zurückschalten und mit einer dezenten Bewerbung überzeugen.
- Die Reihenfolge ist bei Bewerbungen festgelegt: Deckblatt (optional), Lebenslauf, Zeugnisse + Bescheinigungen/Zertifikate in chronologischer, absteigender Reihenfolge, gegebenenfalls Arbeitsproben. Das Anschreiben kommt nicht in die Bewerbungsmappe, sondern liegt der Mappe lose bei.
Tuesday, November 20, 2012
Wie gehe ich vor, wenn ich einen Job gefunden habe?
Hast du ein Angebot gefunden, ist es empfehlenswert, sich bei der angegebenen Kontaktperson Informationen über den ausgeschriebenen Job einzuholen.
- Ist die Stelle dennoch zu haben?
- Wie genau sieht sie aus?
- Bis wann muss ich mich bewerben?
- Sind bestimmte Unterlagen gewünscht, die nicht in der Ausschreibung erwähnt worden sind?
dass du interessiert und engagiert bist.
Ganz wichtig! Immer fragen:
a) mit wem, man gerade spricht und dies dann auch im Anschreiben (Link zu „Anschreiben“) anmerken (Bsp. „Wie ich dem interessanten Gespräch mit Frau XY entnehmen konnte,…)
und
b) fragen, an wen die Bewerbung adressiert werden soll. Lasse dir dabei die Namen unbedingt buchstabieren, denn es gibt kaum etwas, das schlechter ankommt, als nicht richtig geschriebene Nachnamen.
Wednesday, November 14, 2012
Wie finde ich einen Job, der zu mir passt?
Wenn du dir nicht sicher bist, in welche Richtung es nach dem Studium gehen soll, ist ein Besuch bei einer Berufsberatung wie der Beratungsstelle der Arbeitsagentur empfehlenswert. Dort werden dir anhand deiner Interessen und deiner Stärken Berufe vorgeschlagen, die zu dir passen könnten. Berufsberater sprechen mit dir deine Alternativen durch und haben oftmals auch Ideen, an die du selbst vielleicht noch gar nicht gedacht hast. Auch online gibt es mittlerweile etliche Seite, die sich mit diesem Thema befassen: Ein Beispiel ist hier der Berufswahlnavigator.
Wenn du schon eine konkrete Idee hast, in welchem Bereich du gerne neben oder nach dem Studium arbeiten möchtest, suche am besten in verschiedenen Onlineportale nach Jobangeboten. Jobvermittlungsportale wie die Studentenjobliste sind dabei eine beliebte Option.
Darüber hinaus sollte gerade bei Werkstudentenjobs das gute alte „Schwarze Brett“ der Universität nicht außer Acht gelassen werden.
Auch Online-Netzwerken wie Xing bieten häufig Angebote. Oft ergibt sich auch eine Möglichkeit, indem man Freunde und Bekannte fragt, ob in deren Unternehmen gerade etwas frei ist. Kurzum: Ohren und Augen offen halten!
Sagt dir eine ausgeschriebene Stelle zu, dann kümmere dich möglichst schnell um die Bewerbung, nicht dass dir ein anderer Bewerber die Stelle wegschnappt. Wichtig ist, sich nicht davon abschrecken zu lassen, wenn du nicht alle in der Ausschreibung gewünschten Anforderungen erfüllen kannst. Oftmals ist das auch gar nicht möglich. Wenn ihr euch für eine Stelle interessiert, einfach mal bewerben, vielleicht klappt es ja trotzdem –
Werkstudentenjobs sind schließlich ja auch dazu da, um etwas Neues zu lernen. Keiner verlangt von einem Werkstudenten, dass er oder sie bereits alles kann.
Wenn du schon eine konkrete Idee hast, in welchem Bereich du gerne neben oder nach dem Studium arbeiten möchtest, suche am besten in verschiedenen Onlineportale nach Jobangeboten. Jobvermittlungsportale wie die Studentenjobliste sind dabei eine beliebte Option.
Darüber hinaus sollte gerade bei Werkstudentenjobs das gute alte „Schwarze Brett“ der Universität nicht außer Acht gelassen werden.
Auch Online-Netzwerken wie Xing bieten häufig Angebote. Oft ergibt sich auch eine Möglichkeit, indem man Freunde und Bekannte fragt, ob in deren Unternehmen gerade etwas frei ist. Kurzum: Ohren und Augen offen halten!
Sagt dir eine ausgeschriebene Stelle zu, dann kümmere dich möglichst schnell um die Bewerbung, nicht dass dir ein anderer Bewerber die Stelle wegschnappt. Wichtig ist, sich nicht davon abschrecken zu lassen, wenn du nicht alle in der Ausschreibung gewünschten Anforderungen erfüllen kannst. Oftmals ist das auch gar nicht möglich. Wenn ihr euch für eine Stelle interessiert, einfach mal bewerben, vielleicht klappt es ja trotzdem –
Werkstudentenjobs sind schließlich ja auch dazu da, um etwas Neues zu lernen. Keiner verlangt von einem Werkstudenten, dass er oder sie bereits alles kann.
Monday, November 5, 2012
Das Bewerbungsgespräch - Lass uns reden
Die gute Nachricht zuerst: Auch Personaler sind nur Menschen. Sie beißen nicht. Wenn du schon mal zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurdest, muss ihnen deine Bewerbung
gefallen haben, das heißt sie haben ein Interesse daran, dich näher kennen zu lernen, und wollen dich nicht mit fiesen Fragen in die Flucht zu schlagen. Es heißt schließlich auch Bewerbungsgespräch – und ist damit auf Dialog ausgelegt – und nicht Bewerbungsverhör.
Natürlich gibt es aber auch einige Dinge, die du beachten solltest, damit das Treffen erfolgreich verläuft. Drei Goldene Regeln solltest du dabei auf jeden Fall einhalten.
Sei freundlich und natürlich! Ein freundliches, sympathisches Auftreten ist vermutlich das Wichtigste. Schließlich musst du auch ins Team passen. Wenn die Chemie nicht stimmt, kannst du noch so kompetent sein, du wirst die Stelle vermutlich nicht bekommen.
Sei gut vorbereitet! Du bist hier, weil du diesen – und keinen anderen – Job willst. Das musst du deinen Gegenübern klar machen. Also überlege dir vorher gut, warum es genau diese Stelle in genau diesem Unternehmen sein soll und was dich dafür qualifiziert. Informiere dich über deinen potenziellen Arbeitgeber. Wenn du dir im Vorfeld über solche Dinge Gedanken gemacht hast, wird das im Gespräch schnell deutlich – wenn nicht, leider auch.
Überlege dir auch, an welchen Stellen in deinem Lebenslauf der Arbeitgeber vermutlich interessiert ist oder wo er nachfragen könnte und überlege dir Antworten dafür. So verhinderst du unnötiges Gestammel. Es gibt außerdem einige Fragen, die oft und gerne in Vorstellungsgesprächen gestellt werden. Überlege dir schon vor dem Gespräch mögliche Antworten.
Hier einige Beispiele:
Ein Zeichen von guter Vorbereitung ist es auch, wichtige Unterlagen zum Vorstellungsgespräch mitzunehmen. Dazu zählen:
Sei pünktlich! Es ist besser eine halbe Stunde zu früh zu sein und die Zeit vor dem Eingang totzuschlagen, als zwei Minuten zu spät. Auch Ausreden wie „Ich stand im Stau“ helfen meist wenig, so etwas sollte man einplanen. Wer schon zum Bewerbungsgespräch unpünktlich ist, wird vermutlich auch in anderen Bereichen nicht zuverlässig sein – so zumindest die Überlegung vieler Personaler. Falls du es dann doch nicht pünktlich schaffen solltest, ruft unbedingt rechtzeitig an und gib Bescheid.
Gerade bei größeren Unternehmen findet das Gespräch meist mit zwei Personen statt, einem Mitarbeiter aus der Personalabteilung und einem aus dem Fachbereich. Ein Vorstellungsgespräch läuft in der Regel nach einem festen Muster ab.
Es ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht, dass der Bewerber am Ende des Gesprächs Fragen stellt – wenn es nicht gleich die Frage nach Urlaub und Gehalt ist. Damit bekundet der Bewerber sein Interesse an der Stelle, weil es zeigt, dass er sich im Vorfeld mit dem Unternehmen beschäftigt hat. Mögliche Fragen wären:
Einen sehr interessanten und hilfreichen Text findest du auf Süddeutsche.de, in dem Carolin Lüdemann, Karriereberaterin und Mitglied des Deutschen Knigge-Rates, erklärt, was von der Begrüßung bis zum Abschied alles zu beachten ist. Ein weiterer Klicktipp ist der Ratgeber von Focus Money zum Thema Vorstellungsgespräch.
gefallen haben, das heißt sie haben ein Interesse daran, dich näher kennen zu lernen, und wollen dich nicht mit fiesen Fragen in die Flucht zu schlagen. Es heißt schließlich auch Bewerbungsgespräch – und ist damit auf Dialog ausgelegt – und nicht Bewerbungsverhör.
Natürlich gibt es aber auch einige Dinge, die du beachten solltest, damit das Treffen erfolgreich verläuft. Drei Goldene Regeln solltest du dabei auf jeden Fall einhalten.
Sei freundlich und natürlich! Ein freundliches, sympathisches Auftreten ist vermutlich das Wichtigste. Schließlich musst du auch ins Team passen. Wenn die Chemie nicht stimmt, kannst du noch so kompetent sein, du wirst die Stelle vermutlich nicht bekommen.
Sei gut vorbereitet! Du bist hier, weil du diesen – und keinen anderen – Job willst. Das musst du deinen Gegenübern klar machen. Also überlege dir vorher gut, warum es genau diese Stelle in genau diesem Unternehmen sein soll und was dich dafür qualifiziert. Informiere dich über deinen potenziellen Arbeitgeber. Wenn du dir im Vorfeld über solche Dinge Gedanken gemacht hast, wird das im Gespräch schnell deutlich – wenn nicht, leider auch.
Überlege dir auch, an welchen Stellen in deinem Lebenslauf der Arbeitgeber vermutlich interessiert ist oder wo er nachfragen könnte und überlege dir Antworten dafür. So verhinderst du unnötiges Gestammel. Es gibt außerdem einige Fragen, die oft und gerne in Vorstellungsgesprächen gestellt werden. Überlege dir schon vor dem Gespräch mögliche Antworten.
Hier einige Beispiele:
- Warum sind Sie auf der Suche nach einem (neuen) Werkstudentenjob?
- Erzählen Sie von sich! Welche Erfahrungen haben Sie bisher in Bereich XY sammeln können?
- Warum haben Sie sich auf diese Stelle beworben?
- Wie sind Sie auf unser Unternehmen aufmerksam geworden?
- Wie gut kennen Sie unsere Produkte?/ Was gefällt Ihnen besonders?
- Haben Sie sich noch in anderen Unternehmen beworben?
- Worin liegen Ihre Stärken und Schwächen?
- Was qualifiziert Sie für diese Position?
- Wie gehen Sie vor, wenn Sie unter Stress arbeiten müssen?
- In welchem Bereich wollen Sie nach dem Studium arbeiten?
Ein Zeichen von guter Vorbereitung ist es auch, wichtige Unterlagen zum Vorstellungsgespräch mitzunehmen. Dazu zählen:
- eine Kopie der Bewerbung (falls ein Gesprächspartner sie vergessen haben sollte)
- die Stellenanzeige,
- Name, Kontaktdaten und Position der Gesprächspartner
- Stift, Block
- Arbeitsproben (falls gewünscht)
Sei pünktlich! Es ist besser eine halbe Stunde zu früh zu sein und die Zeit vor dem Eingang totzuschlagen, als zwei Minuten zu spät. Auch Ausreden wie „Ich stand im Stau“ helfen meist wenig, so etwas sollte man einplanen. Wer schon zum Bewerbungsgespräch unpünktlich ist, wird vermutlich auch in anderen Bereichen nicht zuverlässig sein – so zumindest die Überlegung vieler Personaler. Falls du es dann doch nicht pünktlich schaffen solltest, ruft unbedingt rechtzeitig an und gib Bescheid.
Gerade bei größeren Unternehmen findet das Gespräch meist mit zwei Personen statt, einem Mitarbeiter aus der Personalabteilung und einem aus dem Fachbereich. Ein Vorstellungsgespräch läuft in der Regel nach einem festen Muster ab.
- Begrüßung und Vorstellung
- Vorstellung des Arbeitgebers und der ausgeschriebenen Position
- Selbstdarstellung des Bewerbers
- Fragen an den Bewerber
- Fragen des Bewerbers
- Ende
Es ist nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht, dass der Bewerber am Ende des Gesprächs Fragen stellt – wenn es nicht gleich die Frage nach Urlaub und Gehalt ist. Damit bekundet der Bewerber sein Interesse an der Stelle, weil es zeigt, dass er sich im Vorfeld mit dem Unternehmen beschäftigt hat. Mögliche Fragen wären:
- Welche Ziele hat das Unternehmen/die Abteilung?
- Mit welchen/wie vielen Mitarbeitern werde ich arbeiten?
- Wie gestaltet sich die Einarbeitungsphase?
- An welchen Projekten werde ich mitarbeiten?
- Wie sieht mein Arbeitsplatz aus?
- Kann ich mir meine Stunden flexibel einteilen? (gerade für Werkstudenten, die Job und Uni vereinbaren müssen, eine berechtigte Frage)
Einen sehr interessanten und hilfreichen Text findest du auf Süddeutsche.de, in dem Carolin Lüdemann, Karriereberaterin und Mitglied des Deutschen Knigge-Rates, erklärt, was von der Begrüßung bis zum Abschied alles zu beachten ist. Ein weiterer Klicktipp ist der Ratgeber von Focus Money zum Thema Vorstellungsgespräch.
Monday, October 29, 2012
Der Lebenslauf - Mein Leben auf zwei Seiten
Der Lebenslauf, kurz auch CV (für Curriculum Vitae) genannt, ist das Herzstück einer Bewerbung. Hier sieht der Arbeitgeber auf einen Blick, ob du für die Stelle geeignet bist, und kann verschiedene Bewerber einfach miteinander vergleichen. Also verfasse deinen Lebenslauf mit der gleichen Sorgfalt wie das Anschreiben. Ein guter CV ist fehlerfrei, übersichtlich und präzise.
Der Lebenslauf muss immer auf die jeweilige Stelle angepasst werden, indem du zum Beispiel bestimmte branchenspezifische Formulierungen benutzt oder für diese Stelle besonders Relevantes hervorhebst.
Ein Lebenslauf sollte nicht länger als zwei Seiten sein, bei einer Berufserfahrung von mehr als fünf Jahren kann unter Umständen auch eine dritte Seite hinzugefügt werden. Ein tabellarischer Lebenslauf besteht aus Stichpunkten und Schlagworten. Schreibe keinen Roman, sondern zähle deine bisherigen beruflichen Stationen knapp auf und erkläre die jeweilige Tätigkeit mit einigen Worten. Das Layout ist lesefreundlich und nicht zu überfrachtet, deine Kontaktdaten sollten auf einen Blick ersichtlich sein.
Zwei wichtige Kriterien eines gelungenen CVs sind seine Lückenlosigkeit und Geradlinigkeit. Ein Lebenslauf soll ab dem Verlassen der Schule den beruflichen Werdegang möglichst vollständig darstellen. Eine Faustregel besagt, dass Lücken ab einer Länge von etwa drei Monaten im Lebenslauf erklärt werden sollten.
Verschweige keine Leerlaufzeiten, wie Arbeitssuche oder längere Auslandsaufenthalte, sondern lege sie offen dar und verkaufe sie möglichst gut. Wenn du im Ausland eine Sprache gelernt hast oder Arbeitslosigkeit für Fort- und Weiterbildungen oder für soziales Engagement nutzt, klingt das natürlich schon viel besser.
Bleibe aber immer bei der Wahrheit, Übertreibungen und Lügen kommen spätestens beim Bewerbungsgespräch ans Tageslicht. Alle Angaben, die du im Lebenslauf machst, musst du durch Zeugnisse oder Teilnahmebestätigungen belegen können. Es reicht zwar aus, in der Bewerbung nur solche Zeugnisse beizulegen, die auch für das Jobangebot relevant sind, beim Bewerbungsgespräch solltest du jedoch alle anderen Bescheinigungen parat haben und auf Nachfrage vorzeigen können.
Geradlinig ist ein Lebenslauf dann, wenn in der Karriereplanung ein roter Faden ohne zu viele Brüche erkennbar ist. Doch gerade in der heutigen Zeit sind Brüche im Lebenslauf kein Beinbruch mehr. Wichtig ist nur, dass du begründen kannst, warum du deinen Weg geändert hast und inwiefern dir das für die ausgeschriebene Stelle nützlich sein kann.
Ein vollständiger Lebenslauf ist folgendermaßen gegliedert:
1. persönliche Daten
Vor- und Zuname, evtl. Geburtsname, Kontaktdaten (mit Email und Telefonnummer),
Geburtsdatum und –ort, Staatsangehörigkeit, Familienstand und Religionszugehörigkeit
(freiwillig)
2. Schule, Ausbildung (umgekehrte Chronologie, also die aktuellsten Daten zuerst)
3. Berufserfahrung (umgekehrt chronologisch geordnet, Zeitangaben immer in vollen
Monaten und Jahren, z.B. 09/10 – 09/11 ) Arbeitgeber, Ort, Abteilung, Kurzbeschreibung
4. Zusatzqualifikationen Sprachen, PC-Kenntnisse, besondere Qualifikationen etc.
5. Fort- und Weiterbildungen
6. Auslandsaufenthalte (wenn diese nicht schon unter Punkt „Ausbildung“ erwähnt werden)
7. evtl. Hobbies Die Angabe von Hobbies ist immer mit Vorsicht zu genießen. Es kann auch passieren, dass
der Arbeitgeber wegen eines bestimmten Hobbys (z.B. Bungee-Jumping) eher vor einem Bewerber absieht.
8. Ort, Datum und Unterschrift
Ein Foto rechts oben auf dem Lebenslauf ist wegen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes nicht obligatorisch. Nichtsdestotrotz ist ein Foto des Bewerbers eigentlich (fast) immer erwünscht, das es der Bewerbung eine persönliche Note verleiht. Wenn du ein Foto beifügst, achte aber immer auf folgende Punkte:
Der Lebenslauf muss immer auf die jeweilige Stelle angepasst werden, indem du zum Beispiel bestimmte branchenspezifische Formulierungen benutzt oder für diese Stelle besonders Relevantes hervorhebst.
Ein Lebenslauf sollte nicht länger als zwei Seiten sein, bei einer Berufserfahrung von mehr als fünf Jahren kann unter Umständen auch eine dritte Seite hinzugefügt werden. Ein tabellarischer Lebenslauf besteht aus Stichpunkten und Schlagworten. Schreibe keinen Roman, sondern zähle deine bisherigen beruflichen Stationen knapp auf und erkläre die jeweilige Tätigkeit mit einigen Worten. Das Layout ist lesefreundlich und nicht zu überfrachtet, deine Kontaktdaten sollten auf einen Blick ersichtlich sein.
Zwei wichtige Kriterien eines gelungenen CVs sind seine Lückenlosigkeit und Geradlinigkeit. Ein Lebenslauf soll ab dem Verlassen der Schule den beruflichen Werdegang möglichst vollständig darstellen. Eine Faustregel besagt, dass Lücken ab einer Länge von etwa drei Monaten im Lebenslauf erklärt werden sollten.
Verschweige keine Leerlaufzeiten, wie Arbeitssuche oder längere Auslandsaufenthalte, sondern lege sie offen dar und verkaufe sie möglichst gut. Wenn du im Ausland eine Sprache gelernt hast oder Arbeitslosigkeit für Fort- und Weiterbildungen oder für soziales Engagement nutzt, klingt das natürlich schon viel besser.
Bleibe aber immer bei der Wahrheit, Übertreibungen und Lügen kommen spätestens beim Bewerbungsgespräch ans Tageslicht. Alle Angaben, die du im Lebenslauf machst, musst du durch Zeugnisse oder Teilnahmebestätigungen belegen können. Es reicht zwar aus, in der Bewerbung nur solche Zeugnisse beizulegen, die auch für das Jobangebot relevant sind, beim Bewerbungsgespräch solltest du jedoch alle anderen Bescheinigungen parat haben und auf Nachfrage vorzeigen können.
Geradlinig ist ein Lebenslauf dann, wenn in der Karriereplanung ein roter Faden ohne zu viele Brüche erkennbar ist. Doch gerade in der heutigen Zeit sind Brüche im Lebenslauf kein Beinbruch mehr. Wichtig ist nur, dass du begründen kannst, warum du deinen Weg geändert hast und inwiefern dir das für die ausgeschriebene Stelle nützlich sein kann.
Ein vollständiger Lebenslauf ist folgendermaßen gegliedert:
1. persönliche Daten
Vor- und Zuname, evtl. Geburtsname, Kontaktdaten (mit Email und Telefonnummer),
Geburtsdatum und –ort, Staatsangehörigkeit, Familienstand und Religionszugehörigkeit
(freiwillig)
2. Schule, Ausbildung (umgekehrte Chronologie, also die aktuellsten Daten zuerst)
3. Berufserfahrung (umgekehrt chronologisch geordnet, Zeitangaben immer in vollen
Monaten und Jahren, z.B. 09/10 – 09/11 ) Arbeitgeber, Ort, Abteilung, Kurzbeschreibung
4. Zusatzqualifikationen Sprachen, PC-Kenntnisse, besondere Qualifikationen etc.
5. Fort- und Weiterbildungen
6. Auslandsaufenthalte (wenn diese nicht schon unter Punkt „Ausbildung“ erwähnt werden)
7. evtl. Hobbies Die Angabe von Hobbies ist immer mit Vorsicht zu genießen. Es kann auch passieren, dass
der Arbeitgeber wegen eines bestimmten Hobbys (z.B. Bungee-Jumping) eher vor einem Bewerber absieht.
8. Ort, Datum und Unterschrift
Ein Foto rechts oben auf dem Lebenslauf ist wegen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes nicht obligatorisch. Nichtsdestotrotz ist ein Foto des Bewerbers eigentlich (fast) immer erwünscht, das es der Bewerbung eine persönliche Note verleiht. Wenn du ein Foto beifügst, achte aber immer auf folgende Punkte:
- Professionalität
Dieser Punkt ist eigentlich selbstverständlich, doch der Vollständigkeit halber, soll er hier trotzdem aufgeführt werden: Mache NIE selbst ein Bewerbungsfoto oder füge dem Lebenslauf ein Foto aus dem letzten Urlaub bei. Ein Bewerbungsfoto muss immer von einem Fachmann gemacht werden. Der sorgt für die richtige Körperhaltung, das richtige Licht, den richtigen Hintergrund und viele andere Dinge, auf die du als Laie vermutlich gar nicht achten würdest.
- Aktualität
Wenn du dich bewerben möchtest, mach dir die Mühe und lass ein neues Foto von dir machen. Das Bewerbungsfoto soll schließlich dir ähnlich sehen und nicht deiner jüngeren Schwester oder deinem jüngeren Bruder.
- Kleidung/Styling
Natürlich solltest du am besten die Kleidung wählen, in der du dich wohlfühlst. Doch wenn du dich für eine Stelle in der Bank bewerben willst und dein Lieblingskleidungsstück ein Kapuzenpulli ist, ist das vielleicht doch keine so gute Idee. Achte darauf, dass du beim Fotoshooting Klamotten trägst, die zu der ausgeschriebenen Stelle passen. Bist du dir nicht sicher, empfiehlt sich ein dezentes Business-Outfit – bei Frauen Bluse oder Blazer, bei Männern Hemd oder Anzug und Krawatte. Tiefe Ausschnitte oder offene Hemden sind keine gute Idee. Deine Haare sollten nicht in alle Himmelsrichtungen stehen, sondern in einer gepflegten Frisur untergebracht sein. Sowohl bei Accessoires als auch beim Make-Up gilt: Weniger ist mehr. Dein Styling soll nicht von dir als Person ablenken.
- Gesichtsausdruck
Versuche, so freundlich und natürlich wie möglich auf dem Foto auszusehen und ein aufgesetztes Lächeln zu vermeiden. Wenn dich dein Fotograf nicht zum Lachen bringt, denke an etwas Schönes wie den letzten Urlaub. Dann kommt dir das Lachen nicht mehr so unnatürlich vor.
- Bildgröße
Ein Bewerbungsfoto unterscheidet sich schon alleine wegen seiner Größe von einem normalen Passfoto. Gewöhnlich sind sie zwischen vier und fünf Zentimeter breit und zwischen fünf und sieben Zentimeter hoch.
- Farbe
Ob du ein Schwarz-Weiß- oder ein Farbfoto verwendest bleibt dir überlassen. Beides ist möglich.
Monday, October 22, 2012
Das Anschreiben – Hiermit bewerbe ich mich um…
Es gibt mit Sicherheit angenehmere Dinge als ein Bewerbungsschreiben zu verfassen. Schließlich heißt es doch immer: Eigenlob stinkt. Wie schaffe ich es aber sonst, ein Unternehmen von mir zu überzeugen? Was ist gerade noch gut und was ist schon überheblich oder schleimig?
Fest steht: Bewerben hat immer etwas mit Werbung zu tun. Deswegen solltest du durchaus versuchen, dich in einem möglichst guten Licht zu präsentieren. Denn nur anhand des Anschreibens und des Lebenslaufs wird der Arbeitgeber entscheiden, ob er dich zu einem Bewerbungsgespräch einlädt.
- Keine vorgefertigten Bewerbungen aus dem Internet umformulieren. Wenn du online eine Muster-Bewerbung findest, kannst du davon ausgehen, dass etliche andere Personen auf dieselbe Seite gestoßen sind. Übernimmst du daraus Formulierungen, riskierst du immer, dass auch andere Bewerber exakt das Gleiche schreiben. Standardformulierungen hat ein Personaler schon hundertfach gelesen. Bemühst du dich hingegen, dein Schreiben möglichst individuell zu gestalten, zeigst du, dass du an dem Jobangebot wirklich interessiert bist.
- Das Wichtigste kommt gleich zu Beginn. Wenn du fünf Absätze brauchst, um zu erklären, warum du für diesen Job geeignet bist, ist der Personaler mit seinen Gedanken schon bei der nächsten Bewerbung. Für das ganze Schreiben gilt: So präzise und knapp wie möglich.
Im ersten Satz muss klar werden, warum du diese Stelle bekommen sollst. „Das Anschreiben sollte mit dem Killerargument losgehen“, sagt Karrieretrainer Gerhard Winkler auf Focus Online.
Ein Beispiel: „Sehr geehrte/r Frau/Herr XX, schon während meines gesamten Studiums habe ich durch meine Werkstundentätigkeit /verschiedene Praktika/etc. Erfahrungen im Bereich… gesammelt. (…) Deshalb bewerbe ich mich hiermit…“
- Das Layout des Anschreibens muss lesefreundlich sein. Das Anschreiben muss klar in Absätze gegliedert sein und die Seite sollte nicht zu vollgestopft aussehen. Achte darauf, eine ausreichend große Schriftgröße (Times New Roman: 12, Arial: 11), Zeilenabstände (1,5) und Abstände zwischen den Absätzen (ca. 3 pt) zu verwenden. Auch die Ränder sollten breit genug sein.
- Vermeide unpersönliche Anreden. Versuche immer einen Ansprechpartner herauszufinden, an den du das Anschreiben richten sollst. Falls dieser nicht aus der Ausschreibung hervorgeht, rufe im Unternehmen an und erkundige dich danach. So kannst du auch gleich weitere Informationen erfragen und dein Interesse an der Stelle bekunden. Zudem kannst du im Anschreiben auch auf das Telefonat mit der entsprechenden Person Bezug nehmen. (Bsp. „Wie ich dem interessanten Gespräch mit Frau XY entnehmen konnte,…) Aber lieber kein Name, als ein falscher Name!
- Was im Anschreiben stehen sollte. Nach dem ersten einleitenden Absatz stehen die beruflichen Erfahrungen des Bewerbers im Vordergrund. Nenne die für diese Stelle relevanten Tätigkeiten, die du bisher ausgeübt hast, in umgekehrter Chronologie – also beginne mit den aktuellsten Daten.
Gegebenenfalls kannst du hier auch Seminare und Vorlesungen an der Uni erwähnen, die dich für den Job qualifizieren. Im Anschluss daran solltest du belegen, dass du die Anforderungen aus der Stellenanzeigen (Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit etc.) erfüllen kannst und welche zusätzlichen Qualifikationen du besitzt, die dir für diese Arbeit weiterhelfen.
Hier könntest du auch auf Referenzen, die dir frühere Arbeitgeber in deinen Zugnissen ausgestellt haben, Bezug nehmen. (Bsp: „Hohe Belastbarkeit hat mir auch XY in meinem Praktikumszeugnis bestätigt.“).
Schließe das Anschreiben, indem du erklärst, ab wann du für das Unternehmen zur Verfügung stehen könntest, und indem du eine Verbindung zwischen dir und dem Unternehmen findest. Warum soll es genau diese Stelle werden und keine andere? Wie kannst du von dem Unternehmen und das Unternehmen von dir profitieren?
- Vermeide nichtssagende Floskeln. Jeder kann schreiben, er sei flexibel und belastbar. Solche Sätze beeindrucken einen Personaler kaum. Schreibe lieber, wieso du flexibel und belastbar bist. (Bsp: Durch meine Arbeit als… habe ich gelernt, auch unter Zeitdruck zu arbeiten.)
- Vermeide Konjunktive. Das wirkt schnell unsicher und unterwürfig. Also nicht „Ich würde mich über eine positive Antwort freuen“, sondern „Ich freue mich über eine positive Antwort“.
- Keine Übertreibungen! Auch wenn du natürlich versuchen sollst, dich gut zu verkaufen, bleibe bei der Wahrheit. Schreibe nur Dinge über dich, die auch tatsächlich zutreffen. Es bringt nichts, wenn du schreibst, dass du fließend Französisch sprichst, wenn du nur mit Mühe einen Kaffee bestellen kannst. So etwas kommt früher oder später ans Tageslicht.
- Das Anschreiben immer handschriftlich mit blauer Tinte unterschreiben. Wage bei der Unterschrift keine Experimente mit bunter Farbe. Das klassische Königsblau ist hier immer noch die beste Wahl.
- Gegenlesen lassen. Mache dir immer die Mühe und lasse dein Anschreiben von mindestens einer Person gegenlesen, um Rechtschreibfehler oder verworrene Argumentationsstränge zu vermeiden.
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